Podcast
Businessplan mit ChatGPT?
Künstliche Intelligenz revolutioniert die Arbeitswelt. Für Gründende und Selbstständige sind Tools wie ChatGPT praktische Helfer, um effizienter zu arbeiten, Kundenanfragen schneller zu beantworten und elegante Lösungen für branchenspezifische Herausforderungen zu entwickeln.
Aber ist ChatGPT auch das richtige Werkzeug, um einen überzeugenden Businessplan zu schreiben?
Dipl.-Kfm. Markus Hübner verrät in dieser Podcast-Folge, wie du ChatGPT richtig einsetzt, welche Vorteile eine professionelle Finanzierungsberatung hat und warum ein Businessplan nicht perfekt, sondern authentisch sein muss.
Klicken Sie auf den Play-Button, um die Podcast-Episode zu starten.
Transkript
[überarbeitet]
Teaser
Markus: ChatGPT zum Beispiel ist mir auch aufgefallen – sehr viele Attribute werden da verwendet. Ich will nur mal eins vorlesen: „Von vertrieblichem Feuer werden sie getragen. Beeindruckende Arbeitsweise, einen bleibenden Eindruck, eine bemerkenswerte Transformation haben sie in ihren bestehenden Fitnessstudios hinterlassen. Herausragende Leistungen, unermüdliche Arbeitsethik.“ Ganz ehrlich, als ich das gelesen habe, war ich wirklich sauer.
Begrüßung und Einstieg
Besser gründen, der Podcast von fürgründer.de. Thema diese Woche: Businessplan mit ChatGPT – mit Finanzierungsexperte Markus Hübner. Und hier ist euer Host und fürgründer-Redakteurin Elena Todewa.
Elena: Hallo und herzlich willkommen in unserem Podcast-Kanal von fürgründer.de. Wir helfen dir, einfacher, schneller und besser zu gründen. Den Businessplan mit ChatGPT erstellen – gute Idee oder lieber nicht? In dieser Folge widmen wir uns genau dieser Frage. Wir sprechen darüber, wie sich ChatGPT effektiv einsetzen lässt und wo das KI-Tool an seine Grenzen stößt. Außerdem beleuchten wir, in welchem Ausmaß die Zusammenarbeit mit einem professionellen Berater zum perfekten Businessplan verhelfen kann und somit die Chance auf die Bewilligung von Krediten und Fördermitteln erhöht. Dazu haben wir Finanzierungsexperten Markus Hübner als Gast eingeladen. Markus berät Gründerinnen und Gründer seit 20 Jahren bei Kreditanträgen. Seine Erfolgsquote liegt bei 95 Prozent bei mehr als 390 Finanzierungsberatungen. Markus, herzlich willkommen bei uns im Podcast.
Markus: Ja, hallo Elena, schön dich zu hören. Ich freue mich drauf, mit diesem spannenden Thema. Bist ja quasi hier schon ein Stammgast bei uns.
Elena: Ja, deswegen – es kann nur so weitergehen und ich bin ganz gespannt. Markus, lass uns einfach gleich ins kalte Wasser springen: Warum ist ein Businessplan so wichtig?
Warum ein Businessplan überhaupt wichtig ist
Markus: Ja, die Frage ist ja halt immer: Wenn ich jetzt ein Unternehmen gründen möchte oder mein gegründetes Unternehmen ausweiten möchte, brauche ich in der Regel Geld. Und um Geld zu bekommen – das kriege ich ja nicht auf Knopfdruck, ich fülle auch kein Formular aus. Ein Geldgeber braucht Daten, Fakten, Informationen, damit er etwas bewerten kann: Hat dieses Vorhaben Aussicht auf Erfolg oder nicht? Und dafür braucht er Pläne. Deswegen heißt es ja auch Businessplan – wir als Gründer haben die Aufgabe, unser Vorhaben so abzubilden, dass der Leser es versteht und sich ein Urteil bilden kann, und im günstigen Fall wird das Vorhaben dann positiv votiert, also eine Kreditzusage erteilt.
Elena: ChatGPT ist ja ein großes Buzzword, und immer mehr Menschen verwenden es für alle möglichen Dinge. Was sagst du zu den Leuten, die ChatGPT für die Erstellung eines Businessplans verwenden möchten? Wann ist es hilfreich, dieses Tool einzusetzen, und wie setzt man es am besten ein, sodass es hilfreich ist?
ChatGPT beim Businessplan – wo es wirklich hilft
Markus: Ja, es liegt natürlich jetzt auf der Hand, mit der künstlichen Intelligenz auch in diesem Bereich tätig zu werden. Wir hatten ja schon vor der KI sogenannte Businessplan-Vorlagen – da gab es Textbausteine, die man sich downloaden konnte, und dann dachte man: Ich trage da nur noch meine eigenen Daten ein und habe einen fertigen Businessplan. Dem ist natürlich nicht so, ich muss mir schon etwas Mühe geben. Ich würde es mal so allgemein sagen: ChatGPT ist für mich eine Art Sparringspartner, der gewisse Aufgaben übernehmen kann – gerade wenn ich zu Beginn meiner Gründung stehe, gerade anfange, etwas vorhabe und einen Businessplan schreiben will. Viele Menschen haben in ihrem Leben noch nie einen wissenschaftlichen Text verfasst oder Daten zusammengetragen, und ich glaube, die haben eine große Hürde vor sich. Ich glaube schon, dass ChatGPT ihnen helfen kann, diese Hürde zu überwinden, um in Gang zu kommen, um zu schauen, wie so etwas überhaupt aussieht. ChatGPT ist für mich ein Sparringspartner, eigentlich ein freier Mitarbeiter, dem ich etwas zuwerfe und der etwas zurückliefert – und da sollten wir drauf schauen, ob das qualitativ überhaupt gut und sinnvoll einzusetzen ist.
Elena: Okay, und inwiefern – du hast erwähnt, dass ChatGPT als Sparringspartner dienen kann. Könntest du vielleicht ein paar konkrete Beispiele nennen, wo ChatGPT hilfreich ist?
Die Gliederung als Startpunkt
Markus: Ja, ich brauche für einen Businessplan – der ja doch schon etwas länger ist als nur ein paar Seiten – erst mal eine Grundform, eine Gliederung. Natürlich kann man überlegen, ob es eine „richtige“ oder „falsche“ Gliederung gibt. Aber ich kann doch einfach mal fragen: Hey, wie sieht eine Gliederung aus? Nehmen wir mal ein Beispiel, ich will ein Café eröffnen – was gehört in einen Businessplan rein, welche Kapitel? Und dann werden mir einige Dinge vorgeschlagen, das ist für mich so eine Art Muster, ein grober Baustein: Ach, das gehört da alles rein. Es gibt natürlich viele Bücher zu diesem Thema, wie man einen Businessplan schreibt, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Aber bezogen auf meine eigene Situation – ich will ein Café in Berlin am Prenzlauer Berg eröffnen – frage ich ChatGPT: Was gehört in einen Businessplan rein? Ich werfe ihm etwas zu und komme dadurch ein bisschen in Gang. Das macht zu diesem Zeitpunkt Sinn, um Stück für Stück etwas zu schreiben, um inspiriert zu werden und diesen freien Mitarbeiter zu nutzen, um zum Ziel zu kommen. Denn wenn ich das nicht habe, quäle ich mich vielleicht, weil ich gar nicht weiß, was da eigentlich reingehört. So werde ich ganz gut gesteuert.
Elena: Okay, also die Gliederung, dann vielleicht die einzelnen Kapitel. Und was würdest du sagen zum Thema Ausformulierung – ist es da nützlich, ChatGPT einzusetzen?
Ausformulierung und Stil – Vorsicht vor Floskeln
Markus: Ja, das ist eigentlich eine grundlegende Frage: Was ist ein guter Businessplan, muss ein Businessplan gewisse literarische Aspekte haben? Muss ich eine gute Zeichensetzung haben, brauche ich einen Stil, einen Ausdruck? Wenn ich in einem kreativen Beruf arbeite, würde ich als Banker vielleicht erwarten, dass ich sehr gute Unterlagen mit einem gewissen Stil bekomme. Aber wenn ich ein Café eröffne, dann erwarte ich nicht irgendwelche geistigen Ergüsse in diesem Businessplan, die ganz toll klingen. Das sollte vermieden werden – dass man denkt: Ich kann nicht schreiben, ich habe das noch nie gemacht, das klingt grauenvoll, also jage ich das mal durch ChatGPT und bekomme tolle Zeilen zurück. Das ist nicht Sinn der Sache, denn nur weil ich einen schönen, vollmundigen Text habe, bekomme ich doch kein Geld. Mein Businessplan wird dadurch nicht besser. Ich muss Fakten liefern, warum mein Café zum Beispiel Erfolg haben soll – und der hat nicht Erfolg, weil ich tolle Sätze fabriziert oder mir günstig eingekauft habe, nämlich umsonst. Was aber nützlich sein kann: wenn ich sage, hey ChatGPT, bearbeite diesen Abschnitt mal unter dem Aspekt der Grammatik und gib mir ein paar Verbesserungsvorschläge. Das halte ich für sehr sinnvoll. Aber das gehört ganz zum Schluss in einen Businessplan – der Ausdruck und der Stil. Am Anfang muss ich erst mal selbst abarbeiten, was ich für mein Vorhaben brauche und wie ich jemanden überzeugen kann. Ich überzeuge keinen Banker damit, dass er nachher sagt: Oh, weil Sie diesen tollen grammatischen Stil hatten, bekommen Sie jetzt Geld von mir. Diesen Irrglauben sollte man sich von vornherein aus dem Kopf schlagen.
Elena: Also, ich fasse nur kurz zusammen: ChatGPT ist sehr nützlich, wenn es um die Gliederung geht, als Inspirationsquelle zum Beispiel, um das Gerüst zu erstellen. Aber alles, was inhaltlich dazwischen liegt, kann durch ChatGPT nicht vollständig erfüllt werden – da kommt es an seine Grenzen. Habe ich das richtig verstanden?
Die Grenzen von ChatGPT
Die menschliche Komponente zählt
Markus: Natürlich. Denn letztendlich vertrauen wir als Bankinstitut nicht einem Computer, einer Maschine das Geld an, oder einen Businessplan, sondern dem Verfasser dieser Zeilen. Das heißt, diese menschliche Komponente kann auf gar keinen Fall durch eine künstliche Intelligenz ersetzt oder abgebildet werden. Unser persönlicher Ansatz ist doch: Wer bin ich als Gründerin, als Gründer? Was will ich machen? Warum kann ich Erfolg haben? Was sind meine Visionen, meine Kreativität? Das ist alles sehr individuell, und das kann nirgendwo gefertigt erzeugt werden.
Elena: Ja, ich glaube, das sind wir uns auch alle einig. Nur höre ich da jetzt sehr viel heraus, was gegen ChatGPT spricht. Ich bin aber davon überzeugt, dass es auch sehr viele Vorteile gibt, die ChatGPT bietet. Vielleicht kannst du noch ein bisschen mehr dazu sagen.
Markus: Vorteile: Wenn ich jetzt einen Businessplan erstmalig schreibe, muss ich das trotzdem selbst machen. Es geht nicht darum, dass ich einfach Hilfe brauche – nein, das wäre der falsche Ansatz. Ich glaube, dass ChatGPT dann ein Beschleuniger ist, ein Motivator, ein Sparringspartner. Dass ich mal wirklich schriftlich zu Papier bringen kann, was ich eigentlich machen möchte. Wer bin ich? Was möchte ich tun? Wo möchte ich das tun? Warum möchte ich das machen? Nehmen wir das Café wieder als Beispiel: Warum sollte mein Café Erfolg haben? Wie unterscheide ich mich von den Mitbewerbern vor Ort? Ist der Standort geeignet? Was biete ich an Produkten und Dienstleistungen an, was kosten sie, und warum sollte der Kunde in mein Café kommen? Das sind Fragen, die ich wirklich ausarbeiten muss und nicht einfach sagen kann: Ich will ein Café aufmachen, Banker, du weißt ja, was ein Café bedeutet, ich brauche 300.000 Euro, reich mal das Geld rüber, es gibt doch Förderkredite. Nein – zu Beginn der Planung würde ich das schon als nützlich betrachten, um in Gang zu kommen. Ich erwarte von meinen Kunden, wenn sie mich kontaktieren, dass sie genau wissen, was sie machen wollen. Ich entwickle nicht deren Geschäftsmodell, ich hole die Menschen an dem Punkt ab, an dem sie wissen, was sie vorhaben – nicht in der Ideenfindungsphase, wo man noch Träumereien hat. Das muss man im Vorfeld machen, und man muss natürlich auch recherchieren. Dafür ist ChatGPT durchaus geeignet, um sich Branchenberichte zusammensuchen oder zusammenfassen zu lassen. Das kann man natürlich auch selbst nachlesen, über Google oder Wikipedia, aber um schnell an Fakten, also an Informationen, zu kommen, ist das ganz wichtig. Wir müssen Informationen und Wissen unterscheiden: Ich weiß nicht etwas, nur weil ich es lese, sondern ich habe eine Information, und aus diesen Informationen, die ChatGPT mir zusammenträgt, muss ich selbst eine Quintessenz ziehen. Vielleicht finde ich heraus, dass es in einem Stadtteil einfach viel zu viele Cafés gibt und der Bedarf schon gedeckt ist. Vielleicht gehe ich also in einen anderen Stadtteil, wo die Marktlage und die Passantenfrequenz anders aussehen, wo ich noch Chancen habe. Das ist aber dann meine Quintessenz, die ich mit meinem Kopf daraus ziehe – wo die Information kognitiv verarbeitet wird. Das kann der Computer nicht, da hört es auf. Aber im Vorfeld, um dahin zu kommen, ist es ein ideales Instrument, um sich inspirieren zu lassen und Fakten zusammenzutragen.
Prompting – wie man ChatGPT sinnvoll einsetzt
Elena: Es hängt wahrscheinlich auch sehr davon ab, ob man die richtigen Prompts verwendet, ob man das Tool richtig benutzt.
Markus: Ja, natürlich reicht es nicht aus zu sagen: Hey ChatGPT, mach mir mal einen Businessplan für dieses Café am besagten Platz im Prenzlauer Berg. Das muss natürlich konkreter werden. Denn je konkreter ich bin, je individueller ich Fragen stelle, desto individueller können auch Antworten gegeben werden. Und ich kann mit ihm auch interagieren, indem ich Frage-Antwort-Spiele mache und versuche, einen Prompt zu optimieren, bevor ich überhaupt den geeigneten Prompt gefunden habe, um sagen zu können, was ich eigentlich will. Auch daran sieht man: ChatGPT stellt ja auch Fragen, und durch diese Fragen komme ich überhaupt erst auf einen Punkt, den ich noch gar nicht berücksichtigt hatte. Das ist wie ein kleiner Mini-freier Berater, der da agiert. Er hilft mir, durch dieses „Gewimmel“ erst mal zurechtzukommen, bevor ich überhaupt eine Stufe später an professionelle Hilfe herangehe. Aber dafür sollte man sich die Zeit nehmen und nicht erwarten, dass mir auf Knopfdruck irgendetwas zusammengestellt wird. Da kann ich auch einfach bei Google „Download Café Businessplan Berlin“ eingeben und irgendein Beispiel verändern. Nein, ich muss für mich herausarbeiten: Auf welchem Fundament soll meine Geschäftsidee überhaupt basieren, warum soll ich Erfolg haben? Und das kann niemand anders machen außer ich selbst als Gründerin oder Gründer.
Elena: Ich glaube, es spielt auch eine große Rolle, wie man das Tool füttert. Man kann ja Information liefern, die das Tool dann weiterverarbeitet und besseren Content zurückliefert. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Faktor. Aber, wie erwähnt: Du meintest ja schon zu Beginn, ChatGPT hat seine Grenzen dort, wo die menschliche Komponente ins Spiel kommt. Vielleicht kannst du ein bisschen darüber sprechen, wo diese Schnittstelle liegt, wo die Grenzen ansetzen und wo dann die menschliche Komponente ins Spiel kommt.
Persönlicher Ansatz statt Rezeptbuch-Sprache
Markus: Ja. Wir brauchen auf alle Fälle einen persönlichen, individuellen Ansatz, denn Banken und Investoren erwarten das letztendlich. Wofür steht diese Gründerperson, warum ist sie geeignet, welche Qualifikation bringt sie mit? Woher soll der Computer das wissen? Ich muss mich einer Bank gegenüber verkaufen können, und das kann ich nur mit meinen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten. Denn spätestens in einem Bankgespräch fliege ich auf, wenn ich das nicht kann – wenn ich ChatGPT gefragt habe, wie ich bei einer Bank persönlich gut auftreten kann, gibt es in der Theorie vielleicht gute Ansätze, aber das bin dann doch nicht ich. Und eins muss man Bankern zugutehalten: Sie haben Menschenkenntnis. Die wissen ganz genau, ob jemand authentisch ist – Authentizität ist sehr wichtig. Das muss ich selbst haben und versuchen, ehrlich abzubilden, was ich kann und was ich nicht kann. Ich sollte natürlich schauen: Wer ist mein Zielpublikum, wen will ich ansprechen? Aber ChatGPT wird nicht herausfinden, wer mein Zielpublikum ist – das muss ich ihm erst geben, Informationen über mein Vorhaben, über die Branche, damit es mir liefern kann, wer mein Zielpublikum überhaupt sein kann. Anhand dessen kann ich schauen, welche Preispolitik ich fahre, ob das Publikum überhaupt bereit ist, meine Preise zu zahlen. Das muss individuell betrachtet werden, und das will ein Geldgeber auch sehen: dass ich diese Zusammenhänge erarbeitet habe und nicht einfach nur abbilde, was ich machen möchte. Ganz wichtig ist auch die Frage, die in jedem Bankgespräch kommt: Wo sehen Sie sich in drei bis fünf Jahren? Also Visionen, Ziele – das kann eine Maschine nicht herausfinden, da fehlt es der KI an Kreativität, um diesen Aspekt abzubilden. Ganz wichtig auch: Man sollte sich nicht zu hundert Prozent auf Analysen verlassen. Ich kann ChatGPT einige Branchenberichte reinkopieren und sagen, fasst mir die wichtigsten Zahlen und Quintessenzen zusammen – aber diese sollte ich überprüfen, denn der Leser wird das nachrechnen. Und wenn man das unreflektiert übernimmt: ChatGPT macht definitiv Fehler. Daher kann ich nicht von einer Zeitersparnis sprechen, wenn ich die Ergebnisse trotzdem nachprüfen muss.
Elena: Was ja alles eigentlich machbar ist – die Zielgruppe anzugeben, die Recherche ist machbar. Aber was nicht machbar ist, ist die Diskrepanz zwischen Informationen und Wissen zu verknüpfen, wie du gesagt hast. Habe ich das richtig verstanden?
Markus: Völlig richtig, das ist eigentlich der entscheidendste Ansatz. Viele denken: Ich habe bei Wikipedia etwas gelesen, also weiß ich das. Nein, das ist kein Wissen, das ist eine Information. Nur weil ich etwas gelesen habe, kann ich es nicht umsetzen. Ich muss schauen: Was macht mein Kopf mit dieser Information, wie kann ich sie so abbilden, dass ich daraus eine Quintessenz bilde, die ein anderer wiederum versteht? Denn ich bekomme in einem Bankgespräch kritische Fragen, und in dem Moment habe ich nicht die Möglichkeit, meinen Laptop anzuschmeißen und ChatGPT zu fragen, wie ich reagieren soll. Darauf muss ich gewappnet sein. Deswegen muss ich meine Visionen selbst abbilden können und wissen, wohin ich möchte – und nicht jemand Fremdes für mich.
Praxisbeispiel: Wenn KI-Texte einem Banker auffallen
Elena: Und du hast davon gesprochen, dass es wichtig ist, authentisch zu sein. Ich dachte immer, das Wichtigste ist, dass etwas gut ausformuliert ist, dass es dem Trend entspricht. Du sagst jetzt aber: Die Formulierung ist zwar wichtig, aber wenn ich im echten Leben ganz anders spreche, dann sollte sich das eigentlich auch im Businessplan widerspiegeln, weil es sonst auffällt und die Authentizität reduziert. Habe ich das richtig verstanden?
Markus: Natürlich, das ist ein absoluter Widerspruch. Ich hatte kürzlich zwei junge Gründer, die ein Fitnessstudio aufmachen wollten. Fitnessstudio, Lebenslauf, sehr gute fachliche Qualifikation – da steht nichts drin von „ich bin Hobbyautor“ oder „Kinderbuchautor“ oder „ich habe an Schreibwettbewerben teilgenommen“. Wenn ich dann aber einen Plan bekomme, bei dem ich nach drei Sekunden erkenne, dass er mit ChatGPT optimiert wurde, frage ich mich schon – ich fand das interessant. Die glaubten, sie hätten sich einen Vorteil verschafft, weil sie sich Mühe gegeben und ChatGPT genutzt haben, um tolle Sätze zu fabrizieren. Ich lese mal zwei davon vor – ein Satz reicht schon: „Insgesamt verkörpern die Gründer die Essenz von Engagement, Wachstum und Erfolg im Fitnessbereich.“ Was für ein Satz ist das? Das klingt für mich wie aus einem Kochbuch – ich nehme ein bisschen Salz und Pfeffer, rühre das um, gebe es in den Ofen, und dann wächst da etwas. Bei ChatGPT-Texten fällt mir auch auf, dass sehr viele Attribute verwendet werden, vor allem Adjektive. Ich lese noch eines vor: „Von vertrieblichem Feuer werden sie getragen, beeindruckende Arbeitsweise, einen bleibenden Eindruck, eine bemerkenswerte Transformation haben sie in ihren bestehenden Fitnessstudios hinterlassen, herausragende Leistungen, unermüdliche Arbeitsethik.“ Ganz ehrlich, wer schreibt denn so etwas? Als ich das gelesen habe, war ich wirklich sauer, weil die mir auch gesagt hatten, sie hätten sich sehr viel Mühe gegeben. Wenn ich Banker wäre und mir würde jemand so etwas einreichen – ich finde das ziemlich unverschämt, ich würde die eigentlich gar nicht erst einladen. Ich habe sie gefragt: Ich konnte aus eurem Lebenslauf nicht erkennen, dass ihr Germanistik studiert habt – warum schreibt ihr dann wie ein schlechter, übertreibender Text? Das klingt wie eine Lobeshymne, als hätte man den Nobelpreis gewonnen. Wer kriegt den Nobelpreis? Jemand, der etwas mit einer „Essenz“ verkörpert? Das ist doch Quatsch. Das finde ich ziemlich gravierend, wohin dieser Trend führen könnte: Ich muss nichts mehr können, ich gebe ein paar Prompts ein, dann kommt da was zusammen, klingt toll – aber das bin ich doch nicht. Wenn jemand im Fitnessbereich arbeitet, dann soll er auch so sprechen und wirken, wie er später arbeitet. Sonst wird er seinen Kunden gegenüber ganz anders auftreten als in seinem Businessplan – das heißt, ich bin nicht mehr authentisch. Was gewinne ich damit? Gar nichts, es ist sogar negativ. Um auf deine Frage zurückzukommen: Das Wichtigste ist, dass sich der Banker so ein Bild von mir machen kann, dass er Vertrauen zu mir bekommt. Kredit kommt aus dem Lateinischen, „credere“, und wird mit Glauben, Vertrauen, Schenken übersetzt. Wenn ich aber Texte zusammenschreiben lasse, die verfremdet klingen, dann ist das wenig Vertrauen – das ist die Kehrseite. Ein Kunde hatte mir sogar gesagt: Schade, das hätte ich mal in meinem Bachelorstudiengang benutzen können. Ich habe mit ihnen öfter diskutiert, wollte sie aber nicht runtermachen. Sie haben es verstanden. Ich habe die Sätze gelesen, viele markiert und gesagt: Bitte mit normalen Wörtern schreiben. Ich beeindrucke, ich war gut, ich habe viel geleistet – das reicht auch aus. Subjekt, Prädikat, Objekt, das reicht. Ich muss mich nicht toll ausdrücken können. Ich habe auch Kunden mit Migrationshintergrund, die noch nie solche Texte mit grammatischem Stil geschrieben haben. Trotzdem ist es nicht die Aufgabe, das „schönzureden“, sondern es so abzubilden, wie sie später im Bankgespräch auch tatsächlich agieren. Das ist Authentizität. Denn ich bin als Banker geschockt, wenn ich Zeilen wie „vertriebliches Feuer“ oder „verkörpert die Essenz von Engagement“ lese und denke: Wow, was für tolle Typen – und dann kommen die an und reden ganz anders. Lieber die Zeit investieren, dass der Inhalt passt, dass er wirklich individuell gestaltet ist. Die Zeit, die man in solche Floskeln steckt, hätte man besser genutzt, um zu überlegen: Welche Beweise kann ich bringen, um beim Banktermin besser dazustehen, welche Qualifikationsnachweise habe ich? Warum sollen Kunden mich beauftragen? Das ist viel wichtiger als diese sogenannte „B-Note“ – Schrifttyp, Zeilenabstand und so weiter sind völliger Unsinn. Es geht darum, alle W-Fragen in einem Businessplan zu beantworten: Wer ist der Gründer, was möchte er machen, was sind seine Produkte und Dienstleistungen, wie ist der Markt, die Branche, die Konkurrenz, wie ist das Unternehmen aufgebaut, was sind Risiken, Ziele, Chancen? Das muss abgebildet werden, damit der Leser genug Information hat, um ein – hoffentlich positives – Urteil zu bilden.
Elena: Und jetzt, damit ich ChatGPT ein bisschen verteidige: Wenn ich es aber nutze, um es an meinen eigenen Schreibstil anzupassen, ist es dann doch sehr wohl auch nützlich?
Markus: Das kommt dann auf den richtigen Prompt an. Ich kann sagen: Schreib nicht wie ein „besoffener Germanist“, sondern so, wie ein Schüler der 13. Klasse, ein normaler Mensch, schreiben würde. Das sollte man mal testen, Attribute vermeiden, ihm ganz genau Wörter und Befehle vorgeben. Die Frage ist nur, wie lange man braucht, um so genaue Vorgaben zu machen, dass wirklich etwas Passendes rauskommt. Aber völlig richtig – vielleicht brauche ich mal einen starken Satz für den Abschluss einer Zusammenfassung, dann kann ich das durchaus nutzen und schauen, was zurückkommt. Aber Achtung: Dieser Satz sollte ähnlich klingen wie der Rest des Textes und nicht plötzlich wie ein Fremdkörper wirken. Das kann als Inspiration dienen, um etwas auf den Punkt zu bringen – denn ein Businessplan sollte niemals länger als 30, 40 Seiten sein. Ich habe schon Pläne mit 80 oder 100 Seiten gesehen.
Elena: Ein ganz spannender Insight hier ist, wie wichtig es ist, authentisch zu sein. Normalerweise denkt man vielleicht, Formalität sei ganz wichtig, aber anscheinend ist – wie du gerade erklärt hast – das Allerwichtigste, inhaltlich vorbereitet und authentisch zu sein.
Weitere Erfolgsfaktoren im Businessplan
Elena: Was sind weitere Erfolgsfaktoren für den Businessplan? Du hast ja schon die W-Fragen angesprochen, die drin sein müssen, und die Länge schon ein bisschen. Was sind weitere Erfolgsfaktoren?
Die richtige Kredithöhe zum richtigen Zeitpunkt
Markus: Ja, einen Businessplan unterteilen wir eigentlich immer in zwei Hälften. Da ist einmal das geschriebene Werk – das sind, wie gesagt, alle W-Fragen. Und dann kommt die spannende Überleitung: Was kostet mich diese Gründung, diese Unternehmenserweiterung? Das ist eigentlich viel entscheidender als Stil oder Form. Ich muss zu einem gewissen Zeitpunkt die richtige Kredithöhe beantragen – und das ist der Hauptgrund, warum Finanzierungen überhaupt nicht zustande kommen. Nicht weil ich schlecht geschrieben oder Kommafehler gemacht habe, sondern weil ich so viel Kapital beantragen muss, wie notwendig ist, aber eben auch, was man finanzieren kann. Wenn ich Gründer bin und noch nicht viel nachweisen konnte, kann ich nicht so viel erwarten wie jemand, der zehn Jahre als Angestellter in diesem Bereich gearbeitet hat. Das kann natürlich auch keine Maschine übernehmen, wenn ich sie frage, wie viel Kapital ich beantragen sollte – es muss passen, man muss schauen, was finanzierbar ist. Und spätestens da muss externe Hilfe oder externer Rat zur Geltung kommen. Ich kann ein tolles, in sich stimmiges Konzept geschrieben haben, das auch die Branche, der Markt, die Kunden und die Preisstruktur hergeben – aber wenn dann herauskommt, dass es nicht finanzierbar ist, weil ich zu viel Geld für mein Vorhaben, meine Hochpreispolitik, meine Ausrichtung brauche, dann kann der ganze Plan hinfällig werden. Nicht vollständig, das Modell an sich bleibt ja irgendwie die Basis – aber es ist wichtig, frühzeitig jemanden einzubinden, der sagen kann: Ist das überhaupt finanzierbar? Für mich sind zwei Parameter entscheidend, warum jemand Geld bekommt oder nicht: der Zeitpunkt und die dazu passende Kredithöhe. Wenn man diese beiden, voneinander abhängigen Parameter nicht optimieren und ausloten kann, scheitern Finanzierungen. Ich würde behaupten, dass 80 bis 90 Prozent aller Finanzierungsanträge nicht scheitern, weil sie schlecht geschrieben sind oder die äußere Form nicht stimmt, sondern weil zu viel Geld zum falschen Zeitpunkt beantragt wird. Wenn ich ein neues Produkt auf den Markt bringen möchte und noch keine Beweise habe, dass es wirklich nachgefragt wird, stelle ich eine Hypothese auf, die ich nicht beweisen kann. Das macht es dem Banker schwer, denn er muss ausrechnen können, warum das Erfolg haben soll – da fehlen die Beweise. Das ist ähnlich wie vor Gericht: Der Richter kann nur ein Urteil fällen, wenn der Anwalt genügend Beweise liefert. Deshalb wäre meine Frage an Gründerinnen und Gründer immer: Könnt ihr nicht im kleinen Stil anfangen, um zu testen? Dann haben wir beim nächsten Mal Beweise, die wir bei einer Bank einreichen können – „wir machen seit drei Monaten Umsätze, jetzt wollen wir eine Wachstumsfinanzierung“. Das macht es dem Leser deutlich einfacher, das zu bewerten.
Wann lohnt sich professionelle Beratung?
Elena: Ich höre da sehr stark heraus, dass ChatGPT bei der Vorbereitung hilft, aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist es ganz wichtig, sich externe Hilfe zu holen, weil die zwei genannten Faktoren nicht über ChatGPT eingeholt werden können. Liege ich da richtig?
Markus: Ja, völlig richtig. Das kann die Maschine gar nicht wissen – das Know-how eines Menschen. Wir sind Menschen, die das beantragen, und es wird auch einem Menschen bewilligt, ein Kredit, nicht einem Computer oder einem Unternehmen im neutralen Sinne, sondern immer einer Person, und die muss etwas können. Um das dem Banker gegenüber zu liefern, brauche ich mehr Information und Wissen von Menschen, die genau wissen, was in der individuellen Situation gebraucht wird oder auch nicht – dieses Optimieren. Und es reicht nicht zu denken: Ich schreibe einen Businessplan, mache einen Finanzplan, reiche das ein, kriege einen Termin, kriege Geld. Das ist eigentlich ziemlich naiv.
Elena: Aber Markus, okay, ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich die Vorbereitung gemacht habe. Ich möchte mir externe Hilfe holen, für den Kosten- und den Zeitfaktor. Dann suche ich mir jemanden, der sagt: Das mache ich für dich in zwei Wochen. Was hältst du davon?
Vorsicht vor Express-Versprechen
Markus: Ja gut, das kann man natürlich machen, das ist aber eine Katastrophe. Woher soll derjenige denn genau wissen, wie lange er braucht? Dann kann er ja nicht wirklich beraten, sondern will vielleicht nur ein bisschen umschreiben. Vermutlich wird dieser Berater, der sagt „ich mach das in zwei Wochen fertig“, ChatGPT benutzen, die Texte durchjagen, damit sie toll klingen, und jemanden beeindrucken wollen – weil das vielleicht viele Menschen heutzutage wollen: beeindruckt werden. Nein, Beratung heißt, dass ich erst mal Informationen aufnehme. Ich sage nicht „das ist gut, das ist schlecht“, ich muss Fragen stellen, ich muss erst mal verstehen, was diese individuelle Person überhaupt machen möchte. Meistens ist es so, dass die wichtigen Dinge, die jemand kann, noch gar nicht zum Vorschein gekommen sind, während unwichtige Dinge stark abgebildet wurden – man muss Gespräche führen. Kein Berater kann sagen „ich bin in zwei Wochen fertig“, das ist völliger Unsinn. Man kann auch nicht zu Beginn einen Pauschalpreis machen, weil man noch gar nicht weiß, man muss sich erst in die Materie einarbeiten. Das ist natürlich auch die Frage, welcher Berater überhaupt geeignet wäre – dazu haben wir ja auch schon einen eigenen Podcast gemacht. Aber hier wäre es ratsam, sich einen Experten zu holen, der wirklich Ahnung von der Materie hat.
Was ein guter Berater wirklich leistet
Elena: Okay, und wenn ich jetzt jemanden finde, der ein guter Berater oder eine gute Beraterin ist, welchen Mehrwert bietet diese Person?
Markus: Ich sage meinen Kunden immer: Ich werde fürs Nachdenken bezahlt. Ich möchte nachdenken, wie ich euer Vorhaben so präsentiere, dass der Leser sagt: Das finde ich gut, das finde ich klasse, ich habe es verstanden. Das ist gerade bei den heutigen komplexen Geschäftsmodellen ganz wichtig. Ich möchte den Finanzplan so konzipieren, dass der Leser nachvollziehen kann, wofür ich das Geld brauche. Was für euch am besten wäre, ist selten gut für eine Bank – deshalb müssen wir schauen, ob wir in manchen Bereichen Abstriche machen können oder vielleicht sogar noch etwas draufpacken müssen, weil es mehr wird, als ihr vielleicht denkt. Es geht letztendlich darum, wie ich etwas präsentiere – wie ich die Braut so schmücken kann, dass sie auf dem Heiratsmarkt Gefallen findet.
Elena: Und wie machst du das?
Markus: Im Konzept ist es nicht meine Aufgabe, den Text zu nehmen und ihn selbst zu schreiben, sondern ich stelle Rückfragen. Ich muss die Stärken hervorheben. Das heißt, die Kundin oder der Auftraggeber bekommt von mir Feedback direkt in den Text geschrieben. In jedem Kapitel werde ich ganz viele Fragen haben, weil noch nicht alles beantwortet wurde – woher soll derjenige auch wissen, was da reingehört und was nicht? Wenn es bisher nur Informationen waren, reicht das nicht aus, ich muss überzeugend wirken. Das ist eine Art Iterationsprozess: Ich bekomme den Text, schreibe Feedback, das geht zurück an den Kunden, wird überarbeitet, kommt wieder zu mir. Das geht mehrfach hin und her, im geschriebenen Teil genauso wie im Finanzplan. Im Finanzplan geht es nie um „richtig oder falsch“, sondern immer um Plausibilität. Welche Annahmen hast du für den Umsatz im ersten Jahr getroffen? Manche wollen sich gerne ganz toll darstellen und sagen, sie machen ganz viel Umsatz – das ist dann realitätsfremd, wenn noch keine Erfahrungswerte vorliegen. Auch hier muss man nachdenken und besprechen: Wie wollt ihr Kunden gewinnen? Vielleicht müssen wir das reduzieren. Wenn wir aber im ersten Jahr weniger Umsatz machen, haben wir vermutlich eine größere Liquiditätslücke, das heißt, wir müssen mehr Geld finanzieren, als ursprünglich gedacht. Selbst wenn man beweisen könnte, dass es nach drei Monaten läuft – was mache ich, wenn es eben nicht so läuft? Das ist dann ein Finanzierungsfehler, wenn ich zu wenig Liquidität einplane. Genau dafür werde ich fürs Nachdenken bezahlt, damit wir keine Planungsfehler machen und etwas abgeben, das in sich rund und plausibel ist. Keiner ist Hellseher – weder die Bank noch der Unternehmer noch die Förderbank. Aber man muss verstehen, dass hier ein in sich geschlossenes System oder Konstrukt abgebildet wird. Das ist Beratung. Beratung ist nicht Erstellung.
Elena: Der Vorteil, den professionelle Beratung bietet, ist also, dass du praktisch die Fragen im Prozess schon beantwortest, die die Bank stellen würde.
Warum Businesspläne bei Banken scheitern
Markus: Richtig, das ist ja unsere Aufgabe. Im Idealfall liest der Banker das durch und sagt: Ich habe keine Rückfragen, können wir gleich zum Zahlenwerk kommen? Das macht ihm die Arbeit einfacher, er bekommt ja jeden Tag Businesspläne auf den Tisch. Ein Experte braucht nur ein, zwei Minuten, um zu erkennen, ob Substanz dahintersteckt oder nicht. Da freut sich jeder Banker, wenn er nach diesen ein, zwei Minuten sieht: Wahnsinn, klasse, da ist ja alles drin, das ist stimmig – das lese ich mir sofort durch. Ein Berater beschleunigt den Prozess, weil er weiß, wie Banken denken. Man muss natürlich aufpassen und schauen, wie man überprüfen kann, dass der Berater das auch wirklich kann. Es geht um Beschleunigung, um Optimierung, darum, es so abzubilden, dass man auch Geld bekommt. Wenn wir mal Statistiken nehmen – die Volksbank Berlin, Gründercenter, bekommt circa 600 Businesspläne pro Jahr eingereicht und finanziert gerade mal 20 bis 25 Prozent davon. Da frage ich mich: Sind die anderen alle doof, können die nichts? Ich glaube das nicht. Die hatten vielleicht keine Beratung oder eine schlechte Beratung, und ich würde behaupten, ein Großteil hat einfach zu viel oder zu wenig Kapital zum falschen Zeitpunkt beantragt, weil sie es einfach nicht wussten oder es einfach probiert haben. Und ein Banker kann nicht endlos Termine machen, er muss ja auch wirtschaftlich arbeiten.
Elena: Das heißt, du hinterfragst, du bist sehr kritisch, du stellst Fragen, an die man vielleicht so gar nicht gedacht hätte, die dann im Endeffekt der Banker stellt, und bereitest sozusagen deine Kunden vor und erhöhst wesentlich die Erfolgschancen.
Markus: Also die Ablehnungsquote liegt bei etwa 80 Prozent, das deckt sich auch mit anderen Banken – bei der Sparkasse Köln oder auch in Hannover habe ich ähnliche Zahlen gehört. Dabei wollen die Banken doch genau das: Geld herausgeben, das ist ihr Geschäft. Die Förderbanken, allen voran die KfW, schwimmen geradezu in Geld, können es aber nicht in Umlauf bringen, weil sie einfach zu wenig Kreditanträge bekommen. Es wird häufig gemeckert, wir Gründer in Deutschland bekämen kein Geld – das finde ich ziemlich schwach und plump. Denn ich möchte hinterfragen: Was habt ihr denn gemacht, um dieses Geld zu bekommen? Habt ihr einen Businessplan sauber ausgearbeitet? Habt ihr den billigsten Berater genommen, der vollmundig einen Pauschalpreis verspricht? Das ist doch ein komplizierter Prozess, ein Fundament, ein neues Leben, wenn ich mich selbstständig mache – das muss einem doch etwas wert sein. Dann brauche ich einen Profi und nicht den erstbesten herbeigelaufenen Berater, der es nicht kann. Und vielleicht noch ein Hinweis gerade zum Thema Finanzierung: Wenn der Berater kein BWL studiert hat, muss ich ehrlich sagen – auch wenn das arrogant klingt – kann ich ihn nicht für voll nehmen, es sei denn, er hat über eine gewisse Zeit entsprechende Berufserfahrung gesammelt. Das ist eine hochkomplexe Materie, es geht um Planungsrechnung: Was passiert, wenn ich einen Parameter verändere? Daran erkennt man auch sofort, ob ein Finanzplan stimmt, denn ich muss nur querrechnen und sehe eklatante Fehler. Ich bekomme leider sehr viele Kundenanfragen von Menschen, die schon eine Beratung hatten und bei der Bank abgeblitzt sind. Ich brauche eine Minute, um zu erkennen, warum – das liegt oft an handwerklichen Fehlern und einer nicht vorhandenen echten Beratung, sondern nur an einer reinen Abbildung dessen, was der Gründer wollte. Der Gründer will 70.000 Euro, okay, dann machen wir Finanz- und Businessplan – aber es wird gar nicht nachgefragt, ob es mehr oder weniger sein könnte und wozu eigentlich. Die wollen nur einen Auftrag haben. Erstellen ist aber nicht Beratung. Ein guter Berater stellt viele Fragen, sieht Dinge kritisch und bringt einen dazu, Dinge auch von außen zu sehen – weil man von innen Blindspots hat und denkt, das macht doch alles Sinn, was von außen aber gar nicht so logisch wirkt.
So läuft eine Beratung ab
Elena: Superspannend. Und wenn jetzt jemand mit einer Beratung beginnen möchte, wie sind da die Schritte? Und was ist deine Rolle als Berater – schreibst du die Texte oder leitest du an?
Markus: Nein, egal ob die Auftraggeberin schon etwas geschrieben hat oder nicht – wenn ja, heißt das immerhin, sie hat sich schon damit beschäftigt, dadurch habe ich nicht weniger Arbeit, aber der Beratungsprozess ist vielleicht schneller, weil schon an viele Fragen gedacht wurde. Ganz einfach ausgedrückt: Jeder Auftraggeber bekommt von mir eine Gliederung für einen Businessplan – bei mir sind es sechs Kapitel mit einigen Unterkapiteln – und dazu ganz konkrete Arbeitsfragen, also Arbeitsaufgaben. Das heißt, ich bin sozusagen ChatGPT für sie, aber mit Wissen, nicht nur Information, mit konkreten Fragestellungen, die auf dieses Geschäftsmodell und diese Person zugeschnitten sind. Am Anfang ist es recht grob, wir kommen vom Groben zum Feinen. Da müssen die Kunden erst mal richtig ackern, wirklich etwas tun. Das schicken sie mir, und dann bekommen sie von mir Rückfragen. Ich denke dabei immer aus der Sicht des Geldgebers, oder frage nach, wenn ich etwas nicht verstehe. Was braucht die Bank? Wir müssen gewisse Dinge hervorheben, vielleicht sollten wir andere Dinge auch gar nicht erwähnen, weil sie kontraproduktiv sein könnten. Das ist dieses Nachdenken, dieser Prozess – das ist Beratung, nicht einfach „ich schreibe etwas für dich“. Das lese ich häufiger, „wir schreiben den Businessplan“ – das ist aber nicht die Aufgabe des Beraters, er ist nicht der Ersteller, er heißt ja auch Berater. Beratung bedeutet, dass ich Informationen bekomme, die ich im eigenen Kopf reflektiere und schaue, wie ich sie optimieren kann. Es gibt ein Ziel: Jemand möchte sich selbstständig machen oder sein Unternehmen ausweiten, und wie kommen wir dahin, indem wir im Vorfeld alle Fragen beantworten? Und ganz wichtig auch im Finanzplan: Wir können nicht nur Zahlen abgeben und sagen „schau mal, sieht doch gut aus“ – wir müssen die Zahlen erläutern. Daran erkennt man, wie sauber geplant wurde. Wir müssen Annahmen bilden: Wie viele Kunden kommen zu uns, was geben sie im Schnitt aus? Dann sieht man schon, ob das realistisch ist oder nicht. Ein reiner Monatsumsatz oder ein einzelner Jahresumsatz nützt mir nichts, damit kann ich nichts anfangen – man muss detailliert Informationen liefern und diese auch erläutern.
Elena: Also findet zuerst ein Erstgespräch statt, stimmt das?
Markus: Ja, dieses Erstgespräch ist das Wichtigste. Ich muss erst herausfinden, wie ich schon sagte: Passt der Zeitpunkt? Nicht, weil ich mit dem Auftrag „drohe“ und ihn umgarnen will – nein, ich hinterfrage das und schaue, ob der Zeitpunkt passt. Ich habe viele Gespräche, in denen ich sage: Nee, passt nicht. Wenn er passt, versuche ich zu erklären, warum, was wir machen könnten, ob wir finanzieren können, wie es um die Antragsvoraussetzungen steht. Die fachliche Eignung ist ganz wichtig. Wenn ein 20-Jähriger ankommt und sagt „ich brauche 300.000 Euro für mein Café“, dann berate ich ihn zwar, sage ihm aber: Eine Bank wird dir kein Geld geben. Wir können einen Geschäfts- und Finanzplan entwickeln, das können wir natürlich machen – aber wir können das nicht bei einer Bank einreichen, weil keine Bank in Deutschland einem 20-Jährigen dieses Geld geben würde. Das ist auch richtig so, er hat sich noch nicht beweisen können, das wäre ein zu hohes Risiko. Es geht also erst mal darum, im Erstgespräch herauszufinden, ob es passt. Natürlich muss auch der Kunde spüren, dass ich der Richtige für ihn bin – er hat ja irgendeinen Grund, mich anzurufen. Ich pitche nicht, das wäre Quatsch, sondern er möchte mein Know-how einkaufen, und ich zeige ihm, ob es möglich ist. Dann bekommt er ein Angebot, hoffentlich nimmt er es an, und dann arbeiten wir uns gemeinsam ab. Das geht nicht von heute auf morgen. Wenn jemand vorhat, nächste Woche zur Bank zu gehen – das ist nicht wie ein Haus, das man gemeinsam anstreicht, Montagmorgen um neun beginnt und Freitag um 18 Uhr fertig ist. Das wäre Erstellen. Beratung ist ein Prozess von Geben und Nehmen, man muss nachdenken, wie ein guter Kuchenteig, der im Ofen aufgeht, und das dauert einige Wochen, bevor man zur Bank gehen kann.
Elena: Also einige Wochen im Durchschnitt.
Markus: Ja, natürlich arbeiten wir nicht jeden Tag daran, aber dieser Prozess hin und her, darunter geht es nicht. Das geht nicht mit vernünftiger Beratung.
Tipps für eine gute Zusammenarbeit mit dem Berater
Elena: Okay, wir haben jetzt schon ein bisschen herausgehört, was einen guten Berater oder eine gute Beraterin ausmacht – dazu gibt es ja auch eine eigene Folge. Was mich jetzt aber interessiert, ist die andere Seite: Was kann man tun, um die Zusammenarbeit von Kundenseite zu erleichtern?
Markus: Ja, okay, erleichtern – wir brauchen immer Beweise, dass etwas funktionieren kann, also vielleicht Qualifikationsnachweise, Zeugnisse. Die sollte man frühzeitig besorgen, denn es kommt tatsächlich gar nicht so selten vor, dass wichtige Zeugnisse einfach nicht auffindbar sind. Man denkt, Studienabschlüsse liegen ja irgendwo, und merkt dann erst eine Woche vor dem Banktermin, dass man sie einreichen möchte und sie fehlen. Also: Vorarbeiten, ein bisschen sammeln, Fakten zusammentragen – je mehr Beweise wir haben, desto besser können wir arbeiten. Genauso wie auch ChatGPT besser arbeiten kann, wenn man ihm mehr Informationen liefert. Das ist momentan wohl die größte Aufgabe. Aber es geht immer um Qualität, nicht um Quantität. Man muss sich auch Muße nehmen, etwas zu schreiben und darüber nachzudenken, und nicht einfach blind sagen: Jetzt wollen wir fertig werden, da trage ich irgendwas beim Preis ein – welche Preise will ich überhaupt nehmen, weiß ich doch gar nicht. Dafür muss man sich Zeit nehmen und nicht einfach nur machen, um des Machens willen. Deswegen kann man auch nie pauschal sagen, wie lange es dauert – es sollte harmonisch verlaufen, auf Augenhöhe. Wichtig ist auch: Der Berater kann nicht die Aufgabe des Kunden übernehmen. Nicht der Berater führt das Bankgespräch, Ziel der Beratung ist es, den Kunden so zu instruieren, dass er wirklich bestens weiß, was er machen möchte – er wird ja letztendlich Kreditnehmer. Diesem Glauben unterliegen manche, „ich mache das nur für die Bank, für den Berater, für Außenstehende“ – nein, der Businessplan ist mein Fundament, meine Geschäftsidee, das mache ich in erster Linie für mich und nicht für andere. Und ein Berater kann nur so gut arbeiten, wie ihm zugeliefert wird. Daher sollte man offen sein, sehr ehrlich – ich muss alles wissen, auch alle negativen Sachen, denn dann weiß ich, wie ich damit umgehen kann. Das heißt aber nicht, dass wir uns komplett eins zu eins öffnen müssen, sondern versuchen, Schwächen geschickt zu kaschieren – das ist ganz logisch, wie bei einer Bewerbung will ich mich auch nicht von meiner schlechtesten Seite zeigen. Bei einer Bank ist das genauso.
Elena: Also Ehrlichkeit und Offenheit in der Kommunikation.
Markus: Genau. Das hat sich immer bewährt: offen und ehrlich sein, die Wahrheit sagen, niemanden anlügen – vor allem nicht den Banker. Das mögen die überhaupt nicht, ich auch nicht. Offen sein, Ehrlichkeit kommt durch.
Was tun nach einer Absage?
Elena: Und was ist mit Personen, die vielleicht bereits eine Ablehnung von einer Bank erlebt haben?
Markus: Ganz wichtig: Nur weil eine Bank eine Absage erteilt hat, heißt das nicht, ich bin zu blöd, ich bin nicht in der Lage, meine Geschäftsidee ist nicht gut. Das kann nicht sein, dass dieser eine Mensch oder diese eine Kreditabteilung, die stellvertretend für die Bank steht, dafür steht, dass ich nichts kann. Man sollte sich, auch wenn das natürlich etwas entmutigend ist, mit dieser Absage nicht so identifizieren, dass man das Vorhaben plötzlich aufgibt. Man weiß ja nicht, woran es gelegen hat, das können viele Gründe sein – ich würde dann weiterkämpfen. Ich kenne das von einigen Kunden, die schon eine Ablehnung hatten und völlig enttäuscht von der Bank waren. Ich schaue mir dann die Unterlagen an, um zu erkennen, woran es gelegen haben könnte – ich kann natürlich nicht garantieren, dass ich es „hinbekomme“, aber man muss das plausibel erklären können. Vielleicht war es handwerklich einfach nicht gut gemacht. Und wenn jemand ohne Berater bei der Bank war, wird das bei gewissen Summen oft einfach nicht ernst genommen. Denn der Banker muss ja glauben können: Wenn ich keine oder wenig kaufmännische Kenntnisse habe, wie kann der Finanzplan überhaupt richtig sein? Das geht doch gar nicht. Vor Gericht tauche ich auch nicht ohne Anwalt auf, wenn es um meine Existenz geht. Also: Weiterkämpfen ist ganz wichtig. Vielleicht hatte man wirklich den falschen Berater. Nicht aufhören, und wenn man vielleicht sogar zwei oder drei Banken aufsuchen muss – weitermachen.
Den richtigen Berater finden
Elena: Und was hast du für Tipps für die Recherche, wenn ich noch dabei bin, den richtigen Berater oder die richtige Beraterin zu finden?
Markus: Also, ich würde mich in meinem Netzwerk umhören – kennt ihr selbst andere Selbstständige, die schon finanziert haben, wie habt ihr das gemacht? Ich würde mich aber nicht auf eine einzelne Erfahrung verlassen, wenn jemand sagt „ach, war ganz easy, ich bin hingegangen und habe 40.000 Euro bekommen“. Wir wissen ja nie, ob die Unterlagen wirklich gut waren, warum genau die 40.000 bewilligt wurden, ob es vielleicht eine Bürgschaft von Oma oder Opa gab, ob keine Planungsfehler gemacht wurden. Das wissen wir alles nicht. Man sollte also mehrere Leute aus seinem Netzwerk fragen und selbst recherchieren – das Wichtigste, was heutzutage ganz einfach geht: das Profil anschauen. Es wird eine Website über diesen Berater geben. Hat er studiert oder nicht? Ist er ein „Selbsternannter“? Der Begriff „Unternehmensberater“ ist ja nicht geschützt, jeder kann sich so nennen. Das mag ja schön und gut sein, aber bei einer Finanzierung hört der Spaß auf, da braucht man kompetente Leute. Anschauen, vergleichen, Fragen stellen und keine Scheu haben – fragt zum Beispiel: Herr Hübner, warum ist Ihr Angebot doppelt so teuer wie das andere? Das kann ich sofort erklären. Aber fragen, statt zu denken „oh Gott, das kostet ja Geld, Beratung ist teuer, ich nehme das günstigste“ – nein, das ist meistens die falsche Lösung. Der teuerste Berater muss nicht automatisch der beste sein, aber man sollte durchaus zweifeln dürfen, ob er wirklich besser ist. Deswegen vergleichen, und die Chemie muss auch stimmen – wenn ihr die nicht habt, wird die spätere Zusammenarbeit schwierig. Das ist eine wichtige Erkenntnis, es geht auch um soziale Kompetenzen, ich muss jemandem vertrauen können. Wenn ich Vertrauen habe, muss ich mich auch entscheiden und nicht immer weiterschauen. Und natürlich kann man sich Referenzen geben lassen, auch wenn die natürlich nicht unbedingt objektiv sind – logisch, wenn ich Referenzen weitergebe, sind das keine schlechten. Also über diese Person informieren, recherchieren, und der Berater muss auch nicht am gleichen Ort sitzen – heutzutage brauchen wir das nicht, wir sind ja keine Seenotretter oder Notärzte, die sofort vor Ort sein müssen. Suchen, recherchieren, vergleichen, und der zwischenmenschliche Aspekt muss stimmen.
Abschließender Tipp: ChatGPT sinnvoll nutzen
Elena: Gut, abschließend noch eine Frage an dich: Welchen Tipp hast du für alle, die ChatGPT für die Businessplanerstellung einsetzen möchten?
Markus: Ich glaube, das sollte jetzt jeder herausgehört haben: ChatGPT allein reicht nicht aus. Es ist ein Motor, um in Gang zu kommen, ein Sparringspartner, ein freier Mitarbeiter, der mir zuliefert. Für ganz viele Menschen, die noch nie Texte geschrieben haben, ist es auch ein Motivator. Das ist gut, um den Start zu schaffen und loszulegen – man soll nicht schon vorher aufhören und denken „ich bleibe doch lieber angestellt, das ist ja richtig Arbeit, um sich nicht selbstständig zu machen“. Das ist alles gut so. Aber irgendwann ist eben auch Schluss mit diesem Weg, dann sollte man eine Stufe weitergehen. Dann macht man es richtig.
Verabschiedung
Elena: Vielen lieben Dank, Markus.
Markus: Sehr gerne, Elena.
Elena: Vielen lieben Dank für das supernette Gespräch mit dir und danke auch für deine Experten-Tipps zum Thema Businessplanerstellung mit ChatGPT. Vielen Dank auch an all die Zuhörerinnen und Zuhörer. Ich hoffe, ihr habt jetzt den nötigen Input, um einen erfolgreichen Businessplan mit ChatGPT zu erstellen. Wenn ihr Feedback zu diesem Podcast habt, freue ich mich, wenn ihr uns eine E-Mail an podcast@fuergruender.de schickt. Ihr könnt uns auch gerne schreiben, welche Themen ihr euch für die kommenden Folgen wünscht. Natürlich freue ich mich auch über eine Bewertung auf eurem Streaming-Portal. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Besser gründen.
Das war Besser gründen, der Podcast von fürgründer.de. Für mehr Infos und weitere Folgen mit spannenden Gästen besuche uns auf fürgründer.de/podcast. Du möchtest keine Folge mehr verpassen? Dann abonniere uns jetzt auf der Streaming-Plattform deiner Wahl. Du möchtest ein bestimmtes Thema in unserem Podcast hören? Dann schicke uns deinen Themenvorschlag. Die E-Mail-Adresse dazu findest du in den Shownotes.
Dipl.-Kfm. Markus Hübner // Unternehmensberater und Finanzierungsexperte
Markus Hübner berät seit 2001 Existenzgründer und Jungunternehmer bei der Unternehmensgründung, Unternehmensfinanzierung und dem Unternehmensaufbau.
Er ist Experte für die Finanzierung über öffentliche Fördermittel (z. B. KfW StartGeld – ERP Gründerkredit).
Im Audit des Hamburger Consulting Forum e. V. (HCF) in Zusammenarbeit mit der Service Value GmbH wurde in der höchstmöglichen Kategorie ausgezeichnet: TOP-Berater.
Bekannt aus:



